Etappe 9: im Zweifel hat man immer Gegenwind

Die Neunte Etappe war etwas entspannter und kürzer, daher habe ich am Vormittag noch die Zeit gefunden, mit meiner Gastgeberin, der Mutter einer guten Freundin in die Stadt zu gehen. Sie hat mich durch die Hansestadt Lüneburg geführt und mir viele nette Ecken in der Stadt gezeigt.

Gegen Mittag habe ich mich dann auf den Weg nach Hamburg, bzw. Harburg gemacht. Die Streck ist verhältnismäßig nicht so lang. Es lagen 40 km vor mir. Da es allerdings stark gewindet hat, und ich teilweise auf gerader und flacher Strecke mit nur 12 km/h vorangekommen bin, war ich dann froh als es vorbei war. Auf dieser kurzen Strecke lag der bis dato gruseligste Teil der Strecke. Nach einer Kurve lag plötzlich eine 600 m lange Unterführung ohne Licht und mit einer sehr niedrigen Deckenhöhe vor mir. Ich war ziemlich überrascht und bin dann einfach ganz schnell durchgefahren, in der Hoffnung, dass mich keine Ratte anspringt.

In Harburg bei Esther angekommen, eine Freundin die ich aus Konstanz kenne, haben wir erst einmal im Garten Kaffee getrunken. Am Abend hat mich dann ein Kumpel Alex abgeholt, er hat mir Harburg gezeigt und wir haben die Abendstimmung mit Sonne und Wind am Binnenhafen und der Süderelbe genossen.

Da ich in den letzten Tagen gut voran gekommen bin, kann ich am Freitag einen Tag Pause in Hamburg verbringen, bevor es am Samstag dann auf die letzte Deutschland-Etappe von Hamburg nach Lübeck geht.

Die gruselige Unterführung
Abends an der Süderelbe

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