Etappe 23: Zieleinlauf

Es ist nun das erste mal seit einer Weile, dass ich mehr als 24 Stunden am gleichen Ort bin ohne gleich an die nächste Etappe zu denken. Und nun nach den ersten Stunden und dem zweiten Abend fühlt es sich auch gut an. Ich freue mich auf Trondheim!

Aber vielleicht nochmal von vorne: nachdem Jonas, Sina und ich am Freitag morgen vom einigen Schafen geweckt wurden, welche neben unseren Zelten aufgetaucht sind, haben wir uns auf den Sattel geschwungen, um die letzten 75km anzubrechen.

Trotz einer langen Abfahrt zu Beginn wurde es zwischenzeitlich nochmal hügeliger. Dank Bananenpause und gegenseitigem Windschatten-Fahren sind wir dann gegen 14 Uhr in Trondheim ins Ziel gerollt. Leider haben wir kein Stadtschild entdeckt, daher war aufgrund unseres großen Hungers der Rema 1000 (weit verbreiteter Supermarkt) unsere erste Adresse.

Hier haben wir uns mit einem Picknick eingedeckt, welches wir dann vor dem ehrwürdigen und traditionellen Gebäude der NTNU genossen haben. Die Ankunft in Trondheim haben wir dann noch bei einem Kaffee weitergefeiert, bevor ich Sina und Jonas dann auf ihren weiteren Weg ans Nordkapp verabschiedet habe. Es bedeutet mir viel, die letzten Kilometer und auch die ersten Stunden der Ankunft mit den beiden geteilt zu haben.

Im Anschluss bin ich in meine neue Bleibe gefahren und die Tatsache, dass ich diesen Bericht mit ein wenig zeitlichen Abstand verfasse, lässt mich auch schon deutlich positiver darauf blicken.

Theresa und Lena sind zwei meiner neuen Mitbewohnerinnen und mit ihnen verstehe ich mich super und wir haben soeben auch gemeinsam gekocht. Sonst ist alles teilweise noch ein bisschen unklar. Aber mittlerweile weiß ich, dass großes Potenzial zum Wohlfühlen besteht und sich viele Dinge mit dem Start der Orientierungswoche am Montag klären werden.

Mama, Papa und Christoph kommen am Mittwoch in ihrem Norwegen-Urlaub in Trondheim an und bringen auch meinen Umzug. Das haben sich sicher schon viele gefragt – und nicht nur in dieser Hinsicht hätte ich diese Reise ohne die bedingungslose Unterstützung meiner Familie nicht durchziehen können. Danke! ❤

Generell möchte ich mich bei Euch allen bedanken, die ihr Interesse an meinen Vorhaben gezeigt habt und mich dies auch durch Nachrichten, Aufmerksamkeiten und liebe Worte habt wissen lassen. Oder auch für die Beiträge zur Spendenaktion möchte ich mich (auch im Namen von GermanZero) herzlich bedanken. Es hat mich jeden Tag aufs Neue motiviert Eure Unterstützung zu erfahren. Ich bin dankbar für dieses Umfeld, die Tatsache, dass ich gesund und munter hier angekommen bin und dass ich die Möglichkeit hatte, diese Reise durchzuführen.

Wie wird es nun weitergehen? Dieser Blog wird bleiben, sei es zum nachlesen und durchstöbern. Aber darüber hinaus werde ich ihn auch weiterhin nutzen, um jene Interessierte unter euch über mein (Ein-)Leben in Trondheim zu informieren. Ich kann noch nicht sagen wie oft und in welcher Regelmäßigkeit, aber ich werde mich melden. Und sonst habe ich definitiv Feuer gefangen – weitere Radreisen werden folgen. Und wenn auch nicht so intensiv wie bei dieser, wird auf diesen Seiten sicher noch einmal ein Fahrradfoto zu finden sein. Ich habe gehört, das Nordkapp wartet schon… 😛

Etappe 22: uhu – unter hundert

Es ist nicht mehr weit – nachdem ich heute wieder 100 km vorwärts gekommen bin, dank der Begleitung zweier Mitfahrender sind nun noch 75 km für morgen übrig geblieben. Aber nochmal vom vorne…

Die ersten 20 km aus Tynset heraus führten mich stetig auf den höchsten Punkt der Reise bei 733 m.ü.NN. Circa 5 Kilometer später habe ich an einem Rastplatz Pause gemacht, die ich mit einem kleinen Spaziergang an den See des Kvikne Nationalparkes verbunden habe. Hier habe ich Sina und Jonas zum ersten Mal gesehen, wir haben uns allerdings nur gegrüßt.

Die darauffolgenden 10 km sind wir dann wie beim Katz und Maus Spiel hintereinander hergefahren. Dann habe ich einen Foto-Stop gemacht und sie waren wieder vorne. Kurz vor Kvikne selber haben wir uns dann allerdings kennen gelernt. Die beiden Erlanger haben mit ihren Rädern bereits eine Tour von Deutschland bis Bangkok in 10 Monaten durchgeführt und befinden sich derzeit auf dem Weg zum Nordkapp (das ist mit dem Fahrrad auch eines meiner nächsten Ziele 😉 ). Seitdem sind wir zusammen unterwegs.

Bei einer Mittagspause an einem Picknick-Platz hat dann ein richtiger Allmann-Treff stattgefunden. Erst kamen noch zwei Motorradreisende und schließlich noch ein deutsches Wohnmobil. War totale Wohnzimmerstimmung und die Frau des Wohnmobil-Paares hat für alle Teewasser gekocht.

Sina, Jonas und ich sind dann weitergefahren, teilweise nass geworden und haben uns dann auf der E6 (Hauptroute zwischen Oslo und Trondheim) gemeinsam dem LKW/PKW-Dschungel gestellt. Nach dem Einkauf fürs Abendessen (Reis mit Kichererbsen-Karotten-Curry) haben wir uns dann einen Schlafplatz gesucht und liegen nun mit unseren Zelten auf dem Wirtschaftsweg einer Abholz-Zone.

Ich bin total glücklich, dass sich unsere Wege heute gekreuzt haben, ich die Bekanntschaft zweier inspirierenden Persönlichkeiten machen darf und die beiden mich auch morgen auf den letzten Kilometern und beim Zeileinlauf begleiten werden. Dass es nun uhu-unter hundert Kilometer sind, kann ich einfach nicht so ganz glauben.

Bilder werde ich morgen nachreichen, da meine mobilen Daten für deren Upload leider nicht mehr ausreichen… :/

Bis morgen!

Etappe 21: mehr hoch als runter

Die zweite Etappe (nach gestern) im Østerdalen (Tal) hinterlässt in meinem Höhenmeter-Konto ein Plus. Es ging 1020 Höhenmeter hoch, dafür nur 800 runter. Ab morgen wird sich das ändern. Ich werde auf rund 700 Höhenmetern den höchsten Punkt der Reise passieren und dann mit einigen Hebungen und Senkungen Trondheim auf Meeresspiegelhöhe wieder erreichen.

Da ich in den letzten Tagen dank gutem Wetter, top Verhältnissen und meinem sehr gesunden Zustand gut vorangekommen bin, werde ich nun nach zwei weiteren Etappen voraussichtlich am Freitag Abend Trondheim erreichen. Realisieren kann ich immer noch nicht, dass es nun nur noch 170 km bis ans Ziel sind.

Ich freue mich besonders darauf, aufzuwachen und zu realisieren, heute mal nicht Fahrrad fahren zu müssen. So ein kleines Motivationstief hatte ich nämlich am Morgen. Teilweise vergeht einfach zu wenig Zeit, bis ich wieder auf dem Fahrrad sitze. Konfrontation wirkt da am besten und so habe ich wenig Zeit mit anderen Gedanken verschwendet und bin einfach wieder losgefahren.

Bei den Aussichten kann man sich auch nicht beklagen. Das Tal ist wirklich wunderschön und jede Windung des Flusses eröffnet den Blick auf weitere Bergketten. Gerade im Spiel mit Sonne und Wolken echt beeindruckend. Da konnte ich auch die knapp 50 km die ich an der mäßig befahrenen Schnellstraße gefahren bin, ganz gut verkraften. Schließlich hat sie mir heute auch ein wundervolles Erlebnis verschafft: ca. 400m vor mir hat eine Elchkuh die Straße überquert. Das war irgendwie magisch.

Nun sitze ich in Tynset, das Zelt ist aufgeschlagen und ich genieße noch die Abendsonne. Liebe Grüße nach Deutschland oder wo ihr auch seid!

Etappe 20: walking on Sunshine

Beim Frühstück noch mit Mama und Papa telefoniert, habe ich nach dem Zusammenpacken meines Schlafzimmers gegen 8:30 Uhr den Campingplatz in Tangen verlassen.

Mein erster Stopp war in Elverum, der letzten größeren Stadt, bevor ich in das Tal gen Norden abgebogen bin. Hier habe ich Karl der Vorsorge halber nochmal bei einem Radgeschäft aufpumpen lassen. Nebenan war ein Supermarkt und nach meiner Pause dort, fiel mir beim Losfahren schnell auf, dass ich hinten einen extremen Platten habe. Also nochmal schnell zurück ins Radgeschäft. Der Mitarbeiter Martin ist sofort wieder zu mir gekommen. Nach ein bisschen Rumtesten ist uns aufgefallen, das die Ventilkappe zu fest drauf war, und so zum Luft-Ablassen geführt hat. Als Martin dann mitbekommen hat, dass ich an die NTNU gehen werde, hat er trotz anderer wartender Kunden noch sein Handy gezückt, um stolz eigene Aufnahmen der NTNU zu zeigen.

Die darauffolgenden Kilometer führten entlang der E3. Neben LKW und PKW war es deutlich anstrengender, da kaum Seitenstreifen da war und ich aber dennoch versucht habe, möglichst rechts der Fahrbahnmarkierung zu fahren. Im Zuge dessen habe ich auch meine von finnlines gesponserte Warnweste an den Satteltaschen befestigt. Seitdem nehme ich zeitweise auch Insekten in meinem Taxi mit.

Nach circa 20 Kilometern habe ich dann im Tal die Flussseite des Glomma gewechselt. Hier begegnete mir nur alle 20 Minuten ein Auto und ich konnte in aller Ruhe gut gelaunt meine Schlangenlinien bei guter Musik und wunderschöner Aussicht fahren. Das Tal, in welchen im morgen bis nach Tynset fahren werde, ist wunderschön bewaldet und wird von dem Glomma durchflossen. Alle Menschen grüßen, wie wenn ich auf meiner alltäglichen Feierabendrunde unterwegs wäre.

Ich hatte heute die Wahl zwischen 75 km bis nach Rena oder den schlussendlichen 135 km bis nach Koppang. Die Campingplätze, Ortschaften und menschlichen Einflüsse liegen nun deutlich weiter auseinander. Ich habe das sonnige Wetter genutzt und die Fahrt genossen. Eine meiner Lieblingssituationen war eine kleine Abfahrt im Spiel mit Sonne und Schatten mit Aussicht auf die samtig aussehenden Waldhügel zum Lied „Walking on Sunshine“.

Nun bin ich auf einem sehr netten Campingplatz, werde gleich duschen und noch etwas kochen. Liebe Grüße aus Koppang!

Etappe 19: alleine im Zelt

Nachdem ich Lisa am Morgen noch bei einem sentimentalen Abschied an die Metrostation gebracht habe, habe ich mich nun wieder alleine auf den Sattel geschwungen.

Die Tour begann gleich intensiv – erstmal auf 300 Höhenmeter aus der Hauptstadt raus. Auf dem Weg bei einer Fahrradwerkstatt nochmal mit dem Kompressor Luft in die Reifen und schon rollt es sich leichter. Auch hier wieder die erstaunte Frage, was ich denn so vorhabe und wo ich herkomme.

Nachdem ich Oslo verlassen habe, bin ich den weiteren Teil der Strecke größtenteils dem Eurovelo 3/ Norwegischer Radweg 7 gefolgt. Dieser überschneidet sich an manchen Abschnitten auch mit einem Pilgerweg von Oslo nach Trondheim.

Nach circa 70 km habe ich (endlich wieder :D) Wasser erreicht: den Mjøsa See – Norwegens größter See. An dessen Ufer entlang liefen die letzten 35 Kilometer dann richtig gut, da ich entweder auf einem frisch asphaltierten Radweg oder auf der Straße fahren konnte – ohne nennenswerte Höhenmeter. Zwischenzeitlich habe ich beim Anblick einer beeindruckenden Wetterfront ein Päuschen gemacht, nachdem dann allerdings doch nichts runterkam, bin ich einfach weitergefahren und den ganzen Tag über trocken geblieben.

Nun übernachte ich nach 105 km in Tangen auf einem schönen Campingplatz direkt am Wasser des Mjøsa-Sees. Neben mir im Zelt schlafen Jannis und Sara – wir haben uns noch nett unterhalten und die goldenen Abendstunden genossen.

Morgen werde ich das Tal wechseln, da ich mich gegen das Tal der E6 entschieden habe. Das bedeutet, dass ich ab Elverum ein Tal weiter östlich in den Norden fahren werde. Gute Nacht aus dem Zelt! ( Ich glaube, das ist meine erste Nacht alleine in einem Zelt – Premiere :D)

Etappe 18: Meilenstein Oslo

Wir sind in der Hauptstadt! Nach 65 weiteren Kilometern haben Lisa und ich heute unsere letzte gemeinsame Etappe miteinander zu einem fabelhaften Ende gebracht. Für Lisa bedeutet der Zieleinlauf das Ende einer 660 km langen Radtour von Malmö bis Oslo und für mich ein bedeutsamer Meilenstein.

Wunderschöne Seen entlang der Straße und dann der Fjord in Oslo – viel Wasser, das uns Norwegen da heute bereitgehalten hat. Die letzten 30 km vor Oslo haben wir uns gefühlt, wie wenn wir Teil eines Fahrrad-Straßenrennens wären. Es waren unglaublich viele Rennradfahrer unterwegs, bei den Straßenverhältnissen und Ausblicken allerdings sehr verständlich.

Unser Gastgeber Bram heute Nacht, ein Freund eines Freundes aus Konstanz wohnt ganz in der Nähe des königlichen Palastes und so war unsere Ankunft auch noch mit einer Sightseeing-Tour verbunden. Die vielen herumflitzenden E-Scooter, Menschen und Straßenbahnen haben allerdings unsere Sinne nach vielen Tagen mit wenig Zivilisation deutlich gefordert.

Da wir recht früh in Oslo angekommen sind, haben wir den frühen Abend dann noch zum durch die Stadt schlendern genossen. Das Wetter strahlte auch heute wieder. Ein gelungener Abschied für wundervolle vergangene 8 Etappen mit treuer Reisebegleitung Lisa. Wir haben diese Reise aus unterschiedlichen Gründen angetreten und haben die Herausforderung gemeinsam gemeistert. Wir können stolz auf uns sein und ich bin dankbar und glücklich, dass wir gesund und munter in Oslo angekommen sind. Danke Lisa, für deine Begleitung und eine weitere Erfahrung, die uns zusammenschweißt!

Etappe 17: in der neuen Heimat

Die ersten Kilometer gingen heute ungeplanterweise für Calli und Karl durchs Gelände. Sie haben es super gemeistert, wir waren jedoch alle froh, wieder Asphalt unter den Reifen zu haben. So konnten wir die letzten Kilometer in Schweden dann doch mehr genießen.

Nach unserer letzten schwedischen Pause trennte uns dann nur noch eine Brücke von Norwegen. Bzw. Die Hälfte, denn die Landesgrenze befindet sich direkt auf der Mitte. Hier treffen wir auch einen anderen deutschen Fahrradreisenden aus Oldenburg, welcher über Dänemark und Schweden bis ans Nordkap radeln möchte.

Dank eines sehr netten Grenzpolizisten haben wir es nach dem Vorzeigen von Pass und Impf-Nachweis unkompliziert über die Grenze geschafft. Die darauf folgenden Kilometer war ich einfach nur glücklich – und bin es auch immer noch. Irgendwie eine große Erleichterung endlich im Land der neuen Heimat zu sein und große Vorfreude hier bald in den Master zu starten.

Dem Regen sind wir heute einfach davongefahren. Ein, zwei Tropfen haben wir abbekommen aber darüber hinaus war es lediglich bewölkt. Super Bedingungen für norwegische Hügel und 90 km über die Grenze vom schwedischen Strömstad ins norwegische Moss.

Zur Feier des heutigen Tages dürfen auch Calli und Karl heute an einem ganz besonderen Platz unserer Unterkunft übernachten. Hoffentlich gruseln sie sich dort nicht, denn sie stehen in einer Art Galerie mit einigermaßen merkwürdigen Gemälden.

Morgen treten Lisa und ich leider schon unsere letzte gemeinsame Etappe nach Oslo an. Da werden wir nochmal ordentlich in die Pedale treten und die gemeinsam zurückgelegten Kilometer gebührend feiern.

Etappe 16: der letzte ganze Schweden-Tag

Ich fange heute einfach mal mit dem Abend an, denn daran kann ich mich momentan am besten erinnern. Unsere Unterkunft ist direkt 200 m von einem wunderschönen Strand entfernt. So haben wir heute Abend den Gaskocher eingepackt und haben am Meer Nudeln gekocht (man beachte die Form der Nudeln 😉 ). Es war total schön, auf den warmen Steinen der steinigen Küstenlandschaft zu sitzen und stolz auf den Tag zurückblicken zu können.

Denn stolz können wir auf jeden Fall sein: es war wieder ein hügeliger Tag. 90 km und 700 Höhenmeter. Die Sonne hat uns den ganzen Tag begleitet und die Abdrücke der Fahrradhose beweisen mittlerweile deutlich, was wir hier tagtäglich so tun.

Wir sind nun in Strömstad, bzw. Ein wenig nördlich von dieser kleinen süßen Küstenstadt. Morgen werden wir die Grenze überqueren und freuen uns auf Norwegen. Also, bis morgen aus einem anderen Land!

Etappe 15: Sonnenbrand auf der Nase

Die Landschaft verändert sich: die weiten Wiesen, Felder und das Meer sind nun Felsen, Wäldern und deutlich mehr Höhenmetern gewichen.

Am Morgen haben wir Göteborg verlassen und sind zeitweise auf einem Fahrradweg entlang der Autobahn E6 gefahren. Mittlerweile ist da Oslo angeschrieben – es kann also gar nicht mehr weit sein. 😀

Die Kaffeepause verbringen wir bei Tant Rut in Kungälv. Dann geht es weiter an einem Meeresarm entlang über Stenungsund bis nach Uddevalla. Die Sonne scheint heute wieder den ganzen Tag kräftig vom Himmel und da wir im Eifer des Gefechts ganz vergessen, uns einzucremen, sieht man heute auch deutlich, dass wir viel draußen waren. (@Oma: eigentlich benutze ich deine Sonnencreme sonst wirklich immer!! Versprochen!)

Lisa wollte mich heute sicher an der ein oder anderen Stelle vom hinten mit Pfeilchen beschießen. Das Höhenprofil hatte es zeitweise wirklich in sich, an einer Stelle musste ich sogar schieben, weil Karl einfach zu schwer für die Steigung war.

100 km und 700 Höhenmeter später kommen wir im Vandrarhem Uddevalla an. Eine Unterkunft, in der Reisende sich mit Gemeinschaftsküche selbst versorgen können. Hier kochen wir uns heute Chili sin Carne.

Wir sind nun schon 420 km gemeinsam in Schweden unterwegs – und schon ziemlich weit gekommen. Der morgige Freitag wird der letzte Tag sein, an dem wir komplett in Schweden fahren. Am Samstag werden wir schon die Grenze überqueren.