Etappe 18: Meilenstein Oslo

Wir sind in der Hauptstadt! Nach 65 weiteren Kilometern haben Lisa und ich heute unsere letzte gemeinsame Etappe miteinander zu einem fabelhaften Ende gebracht. Für Lisa bedeutet der Zieleinlauf das Ende einer 660 km langen Radtour von Malmö bis Oslo und für mich ein bedeutsamer Meilenstein.

Wunderschöne Seen entlang der Straße und dann der Fjord in Oslo – viel Wasser, das uns Norwegen da heute bereitgehalten hat. Die letzten 30 km vor Oslo haben wir uns gefühlt, wie wenn wir Teil eines Fahrrad-Straßenrennens wären. Es waren unglaublich viele Rennradfahrer unterwegs, bei den Straßenverhältnissen und Ausblicken allerdings sehr verständlich.

Unser Gastgeber Bram heute Nacht, ein Freund eines Freundes aus Konstanz wohnt ganz in der Nähe des königlichen Palastes und so war unsere Ankunft auch noch mit einer Sightseeing-Tour verbunden. Die vielen herumflitzenden E-Scooter, Menschen und Straßenbahnen haben allerdings unsere Sinne nach vielen Tagen mit wenig Zivilisation deutlich gefordert.

Da wir recht früh in Oslo angekommen sind, haben wir den frühen Abend dann noch zum durch die Stadt schlendern genossen. Das Wetter strahlte auch heute wieder. Ein gelungener Abschied für wundervolle vergangene 8 Etappen mit treuer Reisebegleitung Lisa. Wir haben diese Reise aus unterschiedlichen Gründen angetreten und haben die Herausforderung gemeinsam gemeistert. Wir können stolz auf uns sein und ich bin dankbar und glücklich, dass wir gesund und munter in Oslo angekommen sind. Danke Lisa, für deine Begleitung und eine weitere Erfahrung, die uns zusammenschweißt!

Etappe 17: in der neuen Heimat

Die ersten Kilometer gingen heute ungeplanterweise für Calli und Karl durchs Gelände. Sie haben es super gemeistert, wir waren jedoch alle froh, wieder Asphalt unter den Reifen zu haben. So konnten wir die letzten Kilometer in Schweden dann doch mehr genießen.

Nach unserer letzten schwedischen Pause trennte uns dann nur noch eine Brücke von Norwegen. Bzw. Die Hälfte, denn die Landesgrenze befindet sich direkt auf der Mitte. Hier treffen wir auch einen anderen deutschen Fahrradreisenden aus Oldenburg, welcher über Dänemark und Schweden bis ans Nordkap radeln möchte.

Dank eines sehr netten Grenzpolizisten haben wir es nach dem Vorzeigen von Pass und Impf-Nachweis unkompliziert über die Grenze geschafft. Die darauf folgenden Kilometer war ich einfach nur glücklich – und bin es auch immer noch. Irgendwie eine große Erleichterung endlich im Land der neuen Heimat zu sein und große Vorfreude hier bald in den Master zu starten.

Dem Regen sind wir heute einfach davongefahren. Ein, zwei Tropfen haben wir abbekommen aber darüber hinaus war es lediglich bewölkt. Super Bedingungen für norwegische Hügel und 90 km über die Grenze vom schwedischen Strömstad ins norwegische Moss.

Zur Feier des heutigen Tages dürfen auch Calli und Karl heute an einem ganz besonderen Platz unserer Unterkunft übernachten. Hoffentlich gruseln sie sich dort nicht, denn sie stehen in einer Art Galerie mit einigermaßen merkwürdigen Gemälden.

Morgen treten Lisa und ich leider schon unsere letzte gemeinsame Etappe nach Oslo an. Da werden wir nochmal ordentlich in die Pedale treten und die gemeinsam zurückgelegten Kilometer gebührend feiern.

Etappe 16: der letzte ganze Schweden-Tag

Ich fange heute einfach mal mit dem Abend an, denn daran kann ich mich momentan am besten erinnern. Unsere Unterkunft ist direkt 200 m von einem wunderschönen Strand entfernt. So haben wir heute Abend den Gaskocher eingepackt und haben am Meer Nudeln gekocht (man beachte die Form der Nudeln 😉 ). Es war total schön, auf den warmen Steinen der steinigen Küstenlandschaft zu sitzen und stolz auf den Tag zurückblicken zu können.

Denn stolz können wir auf jeden Fall sein: es war wieder ein hügeliger Tag. 90 km und 700 Höhenmeter. Die Sonne hat uns den ganzen Tag begleitet und die Abdrücke der Fahrradhose beweisen mittlerweile deutlich, was wir hier tagtäglich so tun.

Wir sind nun in Strömstad, bzw. Ein wenig nördlich von dieser kleinen süßen Küstenstadt. Morgen werden wir die Grenze überqueren und freuen uns auf Norwegen. Also, bis morgen aus einem anderen Land!

Etappe 15: Sonnenbrand auf der Nase

Die Landschaft verändert sich: die weiten Wiesen, Felder und das Meer sind nun Felsen, Wäldern und deutlich mehr Höhenmetern gewichen.

Am Morgen haben wir Göteborg verlassen und sind zeitweise auf einem Fahrradweg entlang der Autobahn E6 gefahren. Mittlerweile ist da Oslo angeschrieben – es kann also gar nicht mehr weit sein. 😀

Die Kaffeepause verbringen wir bei Tant Rut in Kungälv. Dann geht es weiter an einem Meeresarm entlang über Stenungsund bis nach Uddevalla. Die Sonne scheint heute wieder den ganzen Tag kräftig vom Himmel und da wir im Eifer des Gefechts ganz vergessen, uns einzucremen, sieht man heute auch deutlich, dass wir viel draußen waren. (@Oma: eigentlich benutze ich deine Sonnencreme sonst wirklich immer!! Versprochen!)

Lisa wollte mich heute sicher an der ein oder anderen Stelle vom hinten mit Pfeilchen beschießen. Das Höhenprofil hatte es zeitweise wirklich in sich, an einer Stelle musste ich sogar schieben, weil Karl einfach zu schwer für die Steigung war.

100 km und 700 Höhenmeter später kommen wir im Vandrarhem Uddevalla an. Eine Unterkunft, in der Reisende sich mit Gemeinschaftsküche selbst versorgen können. Hier kochen wir uns heute Chili sin Carne.

Wir sind nun schon 420 km gemeinsam in Schweden unterwegs – und schon ziemlich weit gekommen. Der morgige Freitag wird der letzte Tag sein, an dem wir komplett in Schweden fahren. Am Samstag werden wir schon die Grenze überqueren.

Etappe 14: Entweder Golf oder Minigolf

Die 70 km lange Etappe von unserem Campingplatz bis nach Göteborg verlief vollkommen komplikationslos und bei strahlendem Sonnenschein. Wir hatten aber auch einige Startschwierigkeiten: Lisa ist heute morgen mit einer Nacktschnecke auf dem Kopfende ihres Schlafsackes aufgewacht. Dieser Anblick war nicht gerade die positivste Begrüßung des neuen Tages. Nachdem dann allerdings das Zelt und co. verräumt war, konnten wir aufbrechen.

Unsere erste Kaffeepause legten wir an einem Strand mit Hawaii-Atmosphäre ein. Dann gab es schon 30 km später ein Eis in Kungsbacka. Vor Göteborg habe ich dann noch eine Badepause eingelegt. In Konstanz habe ich das ja ausnahmslos jeden Tag mit voller Begeisterung gemacht, so hatte ich einiges aufzuholen.

Nach Göteborg konnten wir auf top ausgebauten Fahrradwegen bis fast an das Bed&Bike Hostel fahren, in dem wir heute nächtigen. Da es hier für nur 10€ noch die Möglichkeit gibt, die Sauna privat zu nutzen, haben wir noch drei Saunagänge in unser Regenerationsprogramm aufgenommen.

Und auf den Titel bezogen: es gibt hier zum einen auffallend viele Golfplätze. Und mindestens genauso viele Minigolfplätze.

Wie ihr auf einem der Bilder sehen könnt, ist ein Interview/ Artikel über die Radtour in der norwegischen Zeitung Adresseavisen erschienen. Emelie, eine Studentin der NTNU, meiner zukünftigen Universität, hat von der Aktion mitbekommen. Sie arbeitet auch als Journalistin und so kam das Gespräch zu Stande.

Etappe 13: Held des Tages

Fast dachte ich um 16:30 Uhr, dass heute wohl einfach ein normaler ziemlich schöner Radfahrtag sein würde. Und ich habe mich gefragt, was ich denn heute neben schönen Bildern berichten könnte. Denn bis zu diesem Zeitpunkt lief alles super: strahlender Sonnenschein, Bullerbü-Landschaften und wenig Gegenwind.

Wohl zu schön um wahr zu sein. Denn nach 70 km, als wir entscheiden, noch zum Supermarkt zu gehen, um für das Abendessen einzukaufen, passiert es. Karls kleines Schaltblatt reagiert nicht mehr. Ich versuche erst selbst Hand anzulegen, was allerdings nichts gebracht hat.

So überlegen wir hin und her und entscheiden uns dann für den Weg zur Fahrradwerkstatt. In der Cykelsverstanden No. 1 kann uns unser Held des Tages „Teu“ dann schnell weiterhelfen. Zuerst ist nicht sicher, ob er es noch am selben Tag fixen kann. Als er dann aber schließlich lange wegbleibt, vermuten wir schon Gutes. „I found your Instagram“ erklärt er dann. Der Wimpel, den mein Bruder mir zur Abfahrt gemacht hat, hat gezogen. Ich bin so erleichtert und dankbar, dass Teu den gerissenen Bowdenzug noch am selben Tag reparieren kann. Also definitiv der Held des Tages! Wenn euch mal das Fahrrad in Varberg kaputt geht, dann ab zur Cykelsverkstaden No.1.

Nach diesem kleinen Aufreger geht es für Lisa und mich dann noch 10 km weiter auf den nächsten Campingplatz nördlich von Varberg. Wir dürfen hier heute Nacht umsonst auf der Wiese neben dem Fußballplatz schlafen, inklusive Nutzung der Sanitäranlagen. Also Jackpot! Nach einem leckeren One-Pot-Pastagericht werden wir nun noch mit dem iPad einen Film im Zelt schauen. Morgen geht es weiter nach Göteborg, es fehlen noch ca. 70km bis dahin.

Etappe 12: Schwieriges Temperaturmanagement

Oh la la, also dieser Tag war durchwachsen: ich hatte glaube ich alles an, was mein rollender Kleiderschrank so bietet: von kurz über lang bis voll eingepackt ins Regenoutfit. Die vergangenen 100 km von Helsingborg bis Halmstad haben alles bereitgehalten.

Angefangen mit Nieselregen, dann zwischenzeitlich ein kleiner Weltuntergang. Die Kaffeepause in Ängelholm dann bei Sonnenschein. Zwischenzeitlich wieder Regen und die letzten 30 km dann wieder zauberhafter Sonnenschein. Das waren die schönsten Kilometer, denn sie führten uns durch ein Naturreservat zwischen Nadelbäumen und an Sanddünen vorbei.

Stetiger Begleiter war der Wind, na immerhin eine Konstante. Gegenwind und Rückenwind, oder auch von der Seite, da war alles dabei. Wir hoffen auf die richtige Richtung für unsere Planung Richtung Varberg.

Am Montag ist im Südkurier ein weiterer Artikel über meine Reise veröffentlicht worden. Wen es interessiert, kann diesen hier nachlesen.

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/mit-dem-fahrrad-bis-nach-norwegen-konstanzer-studentin-radelt-fuer-den-guten-zweck-und-bald-hat-sie-deutschland-durchquert%3Bart372448,10874803

Etappe 11: Schweden, here we come

Frisch in Schweden gestrandet, war unsere erste Aufgabe die Ausfahrt aus dem Hafengelände zu finden. Wir Fahrradfahrende haben das Boot als letzte verlassen, diesmal allerdings ohne Auto-Begleitung. Mit unseren gelben Warnwesten hat es sich dann eher so angefühlt, als ob man in einem Computerspiel ausgesetzt wurde und versuchen muss, den Ausgang zu finden.

Nachdem uns das geglückt ist, haben Lisa und ich uns in Malmö zum Start in den Tag erst einmal einen Kaffee gegönnt. Schließlich konnten wir uns bei strahlendem Sonnenschein mit nur vereinzelten Wolken auf die ersten Kilometer machen.

Immer wieder führt unser Weg am Meer vorbei, dann wieder durch Nadelwälder und offene Wiesenlandschaften. Irgendwie verrückt, dass „gerade einmal“ 9,5 Stunden Fähre zwischen diesen beiden Welten liegen.

Wie genießen den Tag bei teils windigen, aber sonnigen 21 Grad und entscheiden uns nach 65 km auf einen Campingplatz bei Helsingborg zu gehen. So haben wir noch genug Zeit entspannt einzukaufen und zu kochen. Der Campingplatz ist komplett voll und zu 98% von Schweden bewohnt. Leider fällt uns auf, dass sonntags keine Shows und Tanzvorführungen stattfinden, die hätten wir sonst gerne mitgenommen.

Morgen steht wahrscheinlich Regen bevor, wir sind gespannt, was uns erwartet. An sich sind wir gut gerüstet, aber ein bisschen Sonnenschein ist ja auch was feines. Na ja mal sehen, ihr werdet es mitbekommen.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön für viele liebe Nachrichten und Aufmerksamkeiten. Es ist total berührend eure Rückmeldungen zu erhalten. Das motiviert mich die Reise und den Blog weiter zu gestalten. Liebe Grüße aus Schweden!

Etappe 10: Grande Finale in Deutschland

Sooo gerade einmal einen Tag nichts geschrieben und schon ist eine Menge passiert: aber erst einmal von vorne.

Meinen Pausetag in Hamburg habe ich nach einem Frühstück mit Esther mit Levin, den ich aus Konstanz kenne, verbracht. Es hat sich spontan ergeben, dass Levin zur gleichen Zeit in Hamburg ist. So haben wir uns dann gemeinsam die Freie und Hansestadt Hamburg angeschaut und uns abends gemeinsam mit unseren Gastgeberinnen Esther und Nina auf einem „Festival“ getroffen. Unter den altbekannten Auflagen und Restriktionen hat es unglaublich gut getan sich unter freiem Himmel zur Musik zu bewegen.

Der Rückweg nachts durch den Inselpark hat Karl dann seinen zweiten Aufenthalt in der Notaufnahme beschert. Nachdem es sich kurz komisch angehört hat, war 10 Sekunden später klar, dass hier wohl ein Platten vorliegt. Mit der Sbahn haben wir es dann nach Hause geschafft. Dafür bin ich dann gleich am nächsten Tag so früh wie möglich in den nächsten Fahrradladen. Wieder einmal eine phänomenale Betreuung, ich war nach 5 Minuten und einem unplattbar-Reifen wieder draußen mit dem Kommentar: „Ach geil, die Studenten haben schon gute Ideen.“

Dank bester Versorgung und Verpflegung durch Esther habe ich mich dann mit ein bisschen Verspätung auf den Weg nach Lübeck (Travemünde) gemacht. Erst einmal 2h durch die Stadt bis ich dann schließlich das letzte Mal eine inmerdeutsche Grenze übertrete. Mit Rückenwind und manchmal Regen habe ich dann 100 km später am Hafen von Travemünde Lisa in die Arme geschlossen. Wir kennen uns aus unserem Auslandsjahr in Bulgarien und wir starten das Abendteuer Skandinavien nun die nächsten 8 Tage gemeinsam.

Im Städtchen nochmal eingedeckt mit Lebensmitteln machen wir uns dann so langsam auf den Weg zum Skandinavienkai, noch nicht ganz wissend, was uns erwarten wird. Wir kommen schließlich mit unseren Fahrrädern ganz verwirrt neben all den LKW und PKW-Spuren an und entscheiden uns, einfach mal vor zu fahren. Das ist auch richtig, denn Fahrradfahrende werden einfach über den Auto-Check-In abgefertigt.

Wir erhalten unsere Zimmerschlüssel mit dem Kommentar: „Stellt euch einfach hinter meinen Container hier, dann werdet ihr da abgeholt.“ Zu diesem Zeitpunkt ist es 19 Uhr. Ich bin erstmal stolz auf meine Finnlines-Warnweste und wir freuen uns auf unser mitgebrachtes Abendessen. Schließlich fängt es aber an zu regnen und zum Glück entscheiden wir uns dann auch mal unsere Regensachen anzuziehen. Denn zum einen hört der Regen nicht auf und zum anderen werden wir auch nicht abgeholt. Nachdem sich dann zwei weitere Fahrradfahrende zu uns gesellen, wissen wir wenigstens, dass wir nicht ganz falsch sind. Nun warten wir eben zu viert im Regen und versuchen den Papierzettel, welcher am Fahrrad sichtbar befestigt sein soll durch die Feuchtigkeit nicht vollkommen zu zerfetzen.

Ungefähr 1,5 Stunden später ruft dann eine Hafenmitarbeiterin „die Fahrräder nach Malmö? – bitte mir folgen!“. Sie steigt in ihr trockenes Fahrzeug ein, während wir vier mit unseren Warmwesten und Rädern versuchen ihr über das Hafengelände zu folgen, im Slalom mit Riesenpfützen. Als kurze Bergetappe zum Schluss dann noch die Rampe in den Schiffskörper bis wir unsere Fahrräder dann neben den LKW für die 9,5-stündige Überfahrt parken dürfen.

Ziemlich durchnässt und vollkommen bepackt schaffen wir es dann irgendwie die Zimmertür zu unserer Kabine zu öffnen. Jeder Haken wird mit der Regenbekleidung bepflastert und jetzt sitzen wir im Barbereich und genießen auf diesen glorreichen Start unseres Abenteuers erstmal ein Heinecken.

Also Goodbye Deutschland nach 1060 km und frohes Trocken!

Etappe 9: im Zweifel hat man immer Gegenwind

Die Neunte Etappe war etwas entspannter und kürzer, daher habe ich am Vormittag noch die Zeit gefunden, mit meiner Gastgeberin, der Mutter einer guten Freundin in die Stadt zu gehen. Sie hat mich durch die Hansestadt Lüneburg geführt und mir viele nette Ecken in der Stadt gezeigt.

Gegen Mittag habe ich mich dann auf den Weg nach Hamburg, bzw. Harburg gemacht. Die Streck ist verhältnismäßig nicht so lang. Es lagen 40 km vor mir. Da es allerdings stark gewindet hat, und ich teilweise auf gerader und flacher Strecke mit nur 12 km/h vorangekommen bin, war ich dann froh als es vorbei war. Auf dieser kurzen Strecke lag der bis dato gruseligste Teil der Strecke. Nach einer Kurve lag plötzlich eine 600 m lange Unterführung ohne Licht und mit einer sehr niedrigen Deckenhöhe vor mir. Ich war ziemlich überrascht und bin dann einfach ganz schnell durchgefahren, in der Hoffnung, dass mich keine Ratte anspringt.

In Harburg bei Esther angekommen, eine Freundin die ich aus Konstanz kenne, haben wir erst einmal im Garten Kaffee getrunken. Am Abend hat mich dann ein Kumpel Alex abgeholt, er hat mir Harburg gezeigt und wir haben die Abendstimmung mit Sonne und Wind am Binnenhafen und der Süderelbe genossen.

Da ich in den letzten Tagen gut voran gekommen bin, kann ich am Freitag einen Tag Pause in Hamburg verbringen, bevor es am Samstag dann auf die letzte Deutschland-Etappe von Hamburg nach Lübeck geht.

Die gruselige Unterführung
Abends an der Süderelbe