Etappe 11: Schweden, here we come

Frisch in Schweden gestrandet, war unsere erste Aufgabe die Ausfahrt aus dem Hafengelände zu finden. Wir Fahrradfahrende haben das Boot als letzte verlassen, diesmal allerdings ohne Auto-Begleitung. Mit unseren gelben Warnwesten hat es sich dann eher so angefühlt, als ob man in einem Computerspiel ausgesetzt wurde und versuchen muss, den Ausgang zu finden.

Nachdem uns das geglückt ist, haben Lisa und ich uns in Malmö zum Start in den Tag erst einmal einen Kaffee gegönnt. Schließlich konnten wir uns bei strahlendem Sonnenschein mit nur vereinzelten Wolken auf die ersten Kilometer machen.

Immer wieder führt unser Weg am Meer vorbei, dann wieder durch Nadelwälder und offene Wiesenlandschaften. Irgendwie verrückt, dass „gerade einmal“ 9,5 Stunden Fähre zwischen diesen beiden Welten liegen.

Wie genießen den Tag bei teils windigen, aber sonnigen 21 Grad und entscheiden uns nach 65 km auf einen Campingplatz bei Helsingborg zu gehen. So haben wir noch genug Zeit entspannt einzukaufen und zu kochen. Der Campingplatz ist komplett voll und zu 98% von Schweden bewohnt. Leider fällt uns auf, dass sonntags keine Shows und Tanzvorführungen stattfinden, die hätten wir sonst gerne mitgenommen.

Morgen steht wahrscheinlich Regen bevor, wir sind gespannt, was uns erwartet. An sich sind wir gut gerüstet, aber ein bisschen Sonnenschein ist ja auch was feines. Na ja mal sehen, ihr werdet es mitbekommen.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön für viele liebe Nachrichten und Aufmerksamkeiten. Es ist total berührend eure Rückmeldungen zu erhalten. Das motiviert mich die Reise und den Blog weiter zu gestalten. Liebe Grüße aus Schweden!

Etappe 10: Grande Finale in Deutschland

Sooo gerade einmal einen Tag nichts geschrieben und schon ist eine Menge passiert: aber erst einmal von vorne.

Meinen Pausetag in Hamburg habe ich nach einem Frühstück mit Esther mit Levin, den ich aus Konstanz kenne, verbracht. Es hat sich spontan ergeben, dass Levin zur gleichen Zeit in Hamburg ist. So haben wir uns dann gemeinsam die Freie und Hansestadt Hamburg angeschaut und uns abends gemeinsam mit unseren Gastgeberinnen Esther und Nina auf einem „Festival“ getroffen. Unter den altbekannten Auflagen und Restriktionen hat es unglaublich gut getan sich unter freiem Himmel zur Musik zu bewegen.

Der Rückweg nachts durch den Inselpark hat Karl dann seinen zweiten Aufenthalt in der Notaufnahme beschert. Nachdem es sich kurz komisch angehört hat, war 10 Sekunden später klar, dass hier wohl ein Platten vorliegt. Mit der Sbahn haben wir es dann nach Hause geschafft. Dafür bin ich dann gleich am nächsten Tag so früh wie möglich in den nächsten Fahrradladen. Wieder einmal eine phänomenale Betreuung, ich war nach 5 Minuten und einem unplattbar-Reifen wieder draußen mit dem Kommentar: „Ach geil, die Studenten haben schon gute Ideen.“

Dank bester Versorgung und Verpflegung durch Esther habe ich mich dann mit ein bisschen Verspätung auf den Weg nach Lübeck (Travemünde) gemacht. Erst einmal 2h durch die Stadt bis ich dann schließlich das letzte Mal eine inmerdeutsche Grenze übertrete. Mit Rückenwind und manchmal Regen habe ich dann 100 km später am Hafen von Travemünde Lisa in die Arme geschlossen. Wir kennen uns aus unserem Auslandsjahr in Bulgarien und wir starten das Abendteuer Skandinavien nun die nächsten 8 Tage gemeinsam.

Im Städtchen nochmal eingedeckt mit Lebensmitteln machen wir uns dann so langsam auf den Weg zum Skandinavienkai, noch nicht ganz wissend, was uns erwarten wird. Wir kommen schließlich mit unseren Fahrrädern ganz verwirrt neben all den LKW und PKW-Spuren an und entscheiden uns, einfach mal vor zu fahren. Das ist auch richtig, denn Fahrradfahrende werden einfach über den Auto-Check-In abgefertigt.

Wir erhalten unsere Zimmerschlüssel mit dem Kommentar: „Stellt euch einfach hinter meinen Container hier, dann werdet ihr da abgeholt.“ Zu diesem Zeitpunkt ist es 19 Uhr. Ich bin erstmal stolz auf meine Finnlines-Warnweste und wir freuen uns auf unser mitgebrachtes Abendessen. Schließlich fängt es aber an zu regnen und zum Glück entscheiden wir uns dann auch mal unsere Regensachen anzuziehen. Denn zum einen hört der Regen nicht auf und zum anderen werden wir auch nicht abgeholt. Nachdem sich dann zwei weitere Fahrradfahrende zu uns gesellen, wissen wir wenigstens, dass wir nicht ganz falsch sind. Nun warten wir eben zu viert im Regen und versuchen den Papierzettel, welcher am Fahrrad sichtbar befestigt sein soll durch die Feuchtigkeit nicht vollkommen zu zerfetzen.

Ungefähr 1,5 Stunden später ruft dann eine Hafenmitarbeiterin „die Fahrräder nach Malmö? – bitte mir folgen!“. Sie steigt in ihr trockenes Fahrzeug ein, während wir vier mit unseren Warmwesten und Rädern versuchen ihr über das Hafengelände zu folgen, im Slalom mit Riesenpfützen. Als kurze Bergetappe zum Schluss dann noch die Rampe in den Schiffskörper bis wir unsere Fahrräder dann neben den LKW für die 9,5-stündige Überfahrt parken dürfen.

Ziemlich durchnässt und vollkommen bepackt schaffen wir es dann irgendwie die Zimmertür zu unserer Kabine zu öffnen. Jeder Haken wird mit der Regenbekleidung bepflastert und jetzt sitzen wir im Barbereich und genießen auf diesen glorreichen Start unseres Abenteuers erstmal ein Heinecken.

Also Goodbye Deutschland nach 1060 km und frohes Trocken!

Etappe 9: im Zweifel hat man immer Gegenwind

Die Neunte Etappe war etwas entspannter und kürzer, daher habe ich am Vormittag noch die Zeit gefunden, mit meiner Gastgeberin, der Mutter einer guten Freundin in die Stadt zu gehen. Sie hat mich durch die Hansestadt Lüneburg geführt und mir viele nette Ecken in der Stadt gezeigt.

Gegen Mittag habe ich mich dann auf den Weg nach Hamburg, bzw. Harburg gemacht. Die Streck ist verhältnismäßig nicht so lang. Es lagen 40 km vor mir. Da es allerdings stark gewindet hat, und ich teilweise auf gerader und flacher Strecke mit nur 12 km/h vorangekommen bin, war ich dann froh als es vorbei war. Auf dieser kurzen Strecke lag der bis dato gruseligste Teil der Strecke. Nach einer Kurve lag plötzlich eine 600 m lange Unterführung ohne Licht und mit einer sehr niedrigen Deckenhöhe vor mir. Ich war ziemlich überrascht und bin dann einfach ganz schnell durchgefahren, in der Hoffnung, dass mich keine Ratte anspringt.

In Harburg bei Esther angekommen, eine Freundin die ich aus Konstanz kenne, haben wir erst einmal im Garten Kaffee getrunken. Am Abend hat mich dann ein Kumpel Alex abgeholt, er hat mir Harburg gezeigt und wir haben die Abendstimmung mit Sonne und Wind am Binnenhafen und der Süderelbe genossen.

Da ich in den letzten Tagen gut voran gekommen bin, kann ich am Freitag einen Tag Pause in Hamburg verbringen, bevor es am Samstag dann auf die letzte Deutschland-Etappe von Hamburg nach Lübeck geht.

Die gruselige Unterführung
Abends an der Süderelbe

Etappe 8: der Niedersachsen-Tag

140 km durch Niedersachsen von Hannover bis Lüneburg standen heute auf dem Programm. Bei viel Sonnenschein war ich heute besonders glücklich über die Nadelwälder, welche heute meinen Weg gesäumt haben. Generell hat sich die Vegetation etwas gewandelt. Vor allem dann in der Lüneburger Heide, das Kraut, die kleinen Sträucher – da gibt es definitiv weniger schöne Wegbegleiter.

Mein Weg führte heute auch an der KZ-Gedenkstelle Bergen-Belsen vorbei. Mit dem Fahrrad bin ich den Weg der Erinnerung gefahren, vom KZ zur Rampe. Diesen 5km langen Weg mussten damals die Häftlinge bis zu ihrer Verladung in Züge mit unbekanntem Zielort laufen. Da bekommt man dann echt Gänsehaut, wenn man Jahre später ins Gedächtnis ruft, was an Ort und Stelle mal geschehen ist…

Dafür hat mich dann die schöne Vegetation oder die vielen Pferde wieder aufgeheitert. Auch das Wetter spielte wieder einmal super mit, die letzten 35 km allerdings habe ich im Regen zurückgelegt. Na ja, ist alles trocken geblieben, was trocken bleiben soll und irgendwie sehe ich es als Vorbereitung für Skandinavien.

Morgen fahre ich weiter nach Hamburg und da ich in meinem Zeitplan sogar voraus bin, kann ich dort bei meiner Freundin Esther einen Pausetag verbringen.

Ahoi, Anne

Backstein
Denkmal der „Rampe“ in an der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen

Etappe 7: Bielefeld – Hannover

Die siebte Etappe führte von Bielefeld über Herford und Stadthagen nach Hannover. Insgesamt war ich 120 km unterwegs. Zwischenzeitlich habe ich einen Abstecher am Mittellandkanal gemacht. Echt eine beeindruckende Infrastruktur, wenn man dann das Ausmaß erkennt. Da der Weg am Kanal entlang allerdings nur geschottert ist, habe ich mich für die Rennrad-Variante auf Asphalt entschieden.

Wieder einmal ein Tag mit viel Backstein, weiten Feldern und vielen Höfen. Sowohl in NRW als auch in Niedersachsen. Nach der Mittagspause habe ich dann eine zweite Mittagspause auf dem Marktplatz in Stadthagen eingelegt. Inklusive Erdbeeren und einem Telefonat mit der Oma.

Nachdem ich dann früher als gedacht in Hannover angekommen bin, habe ich mir erstmal drei Kugeln Eis gegönnt:Rhabarber, Birne mit Fenchel und dunkle Schokolade.

Den Rest des Abends habe ich dann mit meinen Gastgebern Jessica und Leon verbracht, viel geredet und Pizza gegessen. Ich kenne Leon durch mein Ehrenamt bei GermanZero. Das möchte ich an dieser Stelle erwähnen, denn die Radltour ist ja mit einer Spendenaktion für GermanZero verknüpft. Als Nichtregierungsorganisation unterstützt GermanZero Städte und Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Hierbei ist vor allem viel Einsatz und Engagament durch ehrenamtliche Teams notwendig. Und genau diesen wird das gesammelte Geld zugute kommen. Wir freuen uns also über jeden Beitrag. Danke von Herzen!

https://www.betterplace.me/bike-trip-to-trondheim

Auf 180m nördlich von Herford

Etappe 6: für jedes Problem gibt es eine Lösung

Nachdem es meinem Fahrrad nach der Ankunft in Münster nicht mehr so gut ging, haben wir uns heute Vormittag daher erstmal um die Reparatur gekümmert. Am ersten Fahrradladen wurden wir auf die Vorlaufzeit von 4 Wochen verwiesen, am zweiten hatten wir dann mehr Erfolg. Bei Zweirad Civak wurde uns sofort problemlos weitergeholfen und mein Fahrrad wurde sogar vorgezogen. So konnte ich es nach einem entspannten Frühstück auf Annas sonnigem Balkon mit Pina und Anna nach 3 Stunden wieder abholen. Nach anfänglicher Unsicherheit, ob ich die Tour überhaupt heute fortsetzen kann, hat der Vorfall wieder einmal bewiesen, dass sich jedes Problem irgendwie lösen lässt. Man muss nur dran glauben 😉

Vor der Weiterfahrt nach Bielefeld auf der sechsten Etappe mussten sich Fahrrad Karl und ich dann erstmal von Pina und Winora verabschieden, die wieder den Heimweg angetreten sind. Wir werden ihre Gesellschaft sehr vermissen. Hoffentlich seid ihr (bzw. Du) ganz ganz bald wieder bei mir in Trondheim! ❤

Anna, eine Freundin die Pina und ich aus Konstanz kennen und die mittlerweile in Münster studiert, hat mich dann die folgende Etappe von Münster nach Bielefeld begleitet. So haben wir uns zum frühen Nachmittag in Richtung Osten auf den Sattel geschwungen. Das Wetter war traumhaft sonnig und nachdem wir die Baustellen aus Münster raus überwunden haben konnten wir die Landschaft richtig genießen. Weite Felder, satte Farben, schattige Alleen und ein Gestüt oder Reiterhof am nächsten. Nach 80 km sind Anna und ich dann in Bielefeld angekommen. Anna hat den Zug zurück nach Münster genommen und ich übernachte bei den Eltern eines guten Freundes. Morgen geht es weiter nach Hannover.

Viele Grüße aus Bielefeld, einer Stadt, die es wirklich gibt ;P

Anna vor einer alten Mühle
Hier gibt es wirklich viele Mähdrescher
Zielfoto in Bielefeld

Etappe 5: durch den Ruhrpott und eine 8

Bei sonnigstem Wetter haben Pina und ich uns auf den Weg von Düsseldorf nach Münster gemacht. Das heißt, wir haben den Rhein auf unserer Route nun verlassen. Dafür überraschen uns die Radwege am südlichen Rand des Ruhrpotts entlang mit grünen Umgebungen und gut ausgebauten und breiten Radwegen. Oft entlang an einem der unzähligen Kanäle, welche die Kraftwerke und umliegende Industrie verbinden und den Waren- und Güterverkehr (von viel Kohle:( )ermöglichen.

Die ersten 70 km waren wir kaum aus der einen Stadt draußen und schon wieder in der nächsten. Dann haben wir die Mittagspause in einem Biergarten bei einem kühlen Getränk genossen. Die folgenden 50 km waren dann ländlicher und die roten Backsteinhäuser werden immer mehr.

30 Kilometer vor Münster ist dann durch einen blöden Zufall und ein Ausweichmanöver eine Speiche am Hinterrad meines Fahrrads „Karl“ gerissen ist und ein Achter entstanden ist. Daher haben Pina und ich dann die letzten Kilometer entspannter Mit 15 km/h ausrollen lassen.

Von Anna wurden wir dann in Münster auf den letzten Zielkilometern der 120km-Etappe begleitet und haben schon die ersten Eindrücke in einer wunderschönen Stadt gesammelt. Wir sind total begeistert von Münster, seinen vielen Fahrradwegen und tollen Backsteinhäusern. Nach einer herzlichen Rundumversorgung mit selbstgemachtem Basilikumpesto mit Nudeln sind wir noch durch die Stadt geschlendert.

Morgen geht es dann erstmal in die Fahrradwerkstatt, bevor mich Anna dann am Nachmittag nach Bielefeld weiterbegleitet. Pina und ihre „Winora“ machen sich wieder auf den Weg zurück nach Mainz. Sie waren eine treue Begleitung mit wundervolle Gesellschaft. Wir werden euch vermissen! Danke Pina für deine Strampelbegleitung auf den letzten 380 km. Ich könnte und möchte mir noch weitere 100.000km mit dir vorstellen. Du bist die Beste!

Mittagspause im Biergarten
Ankunft in Münster
Prinzipalmarkt

Etappe 4: der erste Regen

Etappe 4 startete mit einem gemütlichen Frühstück bei unseren Gastgebern in Bonn. Dann haben wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg gemacht. Nach einem Zwischenstopp mit wilden Brombeeren haben wir dann in Köln traditionsgemäß ein Kölsch genossen. Dabei hat uns auch ziemlich spontan Kyra, eine Schulfreundin Gesellschaft geleistet.

Kurz vor Köln hat es auch angefangen zu regnen… das ist der erste Regen auf der Tour bisher. Aber wir sind bestens ausgestattet und da kann und kein Tropfen etwas anhaben. Nach der langen Mittagspause geht es dann im Regen weiter über Dormagen bis Düsseldorf. Inklusive Fährfahrt und Schiffe beobachten.

Wusstet ihr, dass in Düsseldorf die Düsseldorf fließt? Eine der Erkenntnisse, die uns heute auf jeden Fall beeindruckt hat. 😀

Nun genießen wir den Abend und die Nacht bei einem guten Bekannten von Pina in Düsseldorf, bevor es morgen nach Münster weitergeht.

Vor dem Start von Bonn nach Düsseldorf
Ein Kölsch mit Pina und Kyra
In Düsseldorf: man beachte den professionellen Schloss-Gürtel

Etappe 3: immer den Rhein entlang

Was für eine Etappe: Nach 160 km und 13 Stunden unterwegs rollen Pina und ich mehr im Stehen als im Sitzen in der Straße einer befreundeten Familie in Bonn ein, bei welchen wir unterkommen. Pina, eine gute Freundin von mir und ich würde sagen, unter anderem „Schuld“ an der Idee dieser Fahrradreise begleitet mich die nächsten drei Tage bis nach Münster.

Frühstückspause

Um 7 Uhr sind wir am Morgen in aller Frische auf die Tour gestartet. Immer am Rhein entlang. Einmal durchs Wasser waten und dem Hochwasser ausweichen war heute auch wieder im Programm. Die Auswirkungen und Vorkehrungen der Hochwasserschutzmaßnahmen prägen derzeit vielerorts noch das Stadtbild/ bzw. die Fahrradwege.

An der Loreley vorbei, wo ich ganz stark an meine Großeltern denken musste, die immer von der Legende schwärmen haben wir in Koblenz dann in einem Biergarten am Deutschen Eck mit einer Freundin von Pina eine wohltuende Pause gemacht. Dann wechseln wir auf der Höhe von Neuwied auf die rechtsrheinische Seite, da die Fahrradbrücke über die Ahr im Zuge der Hochwasser weggeschwemmt wurde.

Schuhe aus und die vorderen Satteltaschen hoch und dann einmal durchs Wasser

Inklusive einer kleinen Fährfahrt am Ende über den Rhein hat das Ankommen heute fast einen Konstanzer Beigeschmack. Es war eine lange, aber sehr spaßige und Urlaubsgefühl-entfachende Tour. Morgen geht es dann von Bonn aus über Köln nach Düsseldorf.

Am Deutschen Eck in Koblenz

Routenplanung

Meine Tour durch Deutschland ist durch den Besuch von Freund:innen auf der Strecke geprägt. Daher die nicht gang geradlinige Wegführung. Teilweise werde ich auch von Freund:innen begleitet. Mein Papa war auf der Strecke von Leonberg nach Mannheim dabei. Pina wird mich auf der Strecke von Mainz bis Münster begleiten.

Die längste Etappe ist die Strecke Mainz-Bonn mit 155km. An die werden wir uns morgen wagen. Sonst liegen die meisten Etappen zwischen 80 und 110 km/ Tag. Zwischen Bielefeld und Lüneburg sind zwei Übernachtungen noch nicht konkret geplant und somit auch die genauen Zwischenhalte noch unklar.

Screenshot Google Maps der Etappen in Deutschland

In Skandinavien habe ich noch keine Etappen festgelegt. Lisa wird mich auf der Strecke von Malmö bis Oslo begleiten, und wir werden die Etappen so fahren, wie wir Lust daran haben. Mit dem Zelt sind wir hierbei ja auch um einiges flexibler.

Screenshot Google Maps Planung Skandinavien